Willkommen in der Eifel!

Berlandy/Schaaf gewannen die Rallye

Die Escorts sind nach wie vor stark

Lokalmatador Jürgen Lenarz im Kadett

Fotos: T. Pfahl

Unbedarfte Touristen vermuten in den Wäldern der Eifel vermutlich eher röhrende Hirschen als röhrende Motoren. Doch Rennsport-Freunde wissen: Auch rund um den Nürburgring gibt es immer wieder schnelle Autos, packende Drifts und spektakuläre Manöver zu sehen. Die Rallye Kempenich im März bildet traditionell den Auftakt der Saison. Schon das berüchtigte Eifelwetter verleiht dieser Veranstaltung ihre ganz eigene Prägung: Regen, Schnee, Sonne, Wind, Kälte - hier ist alles möglich.

In diesem Jahr zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen, frühlingshaften Seite - und lockte entsprechend viele Zuschauer an die beiden Wertungsprüfungen, die je zwei Mal befahren wurden. Von insgesamt 3500 Besuchern spricht der MSC Kempenich. Sie sahen die ganze Bandbreite dessen, was eine Rallye ausmacht: asphaltierte Abschnitte, Schotterstrecken, rutschige Waldwege - und entsprechend viel Action.

Am Ende standen zwei bekannte Namen ganz oben auf der Siegerliste: Georg Berlandy und sein Copilot Peter Schaaf - sonst traditionell in einem Opel unterwegs - gewannen ”die Kempenich“ mit ihrem BMW E30 M3. Die bayrischen Sportwagen schienen in diesem Jahr nahezu unschlagbar: Mit 11,7 Sekunden Rückstand folgten auf dem zweiten Rang die M3-Fahrer Frank Reiter/Marco Simon, Platz Drei belegten Karlheinz und Edwin Braun, ebenfalls in einem M3.

Natürlich gab es auch andere Fahrzeuge zu sehen: Da die Rallye Kempenich zu den Läufen der Youngtimer Rallye Trophy gehört, rollten Kadett C, Escort Mk2, VW Golf, Renault 5, Toyota Celica und viele weitere Klassiker der entsprechenden Ära an den Start. Bei den aktuellen Fahrzeugen reichte die Palette vom Toyota Yaris bis zum unverzichtbaren Mitsubishi Lancer Evo 10.

Eine Neuerung bei der Rallye Kempenich war die erstmals ausgeschriebene "ADAC Histo-Rallye". Dank einer zusätzlichen Runde auf dem Rundkurs unterhalb des Nürburgrings präsentierten sich die Oldies im Starterfeld sogar noch einmal mehr als die jüngeren Fahrzeuge. Schade nur, dass hier gerade einmal ein Handvoll Starter genannt hatten. Ein Augen- und Ohrenschmaus zugleich war zweifelsfrei der Lancia Stratos von Burghard Brink/Lothar Bökamp. Nicht nur er machte Hoffnung auf noch mehr Rallye-Klassiker im kommenden Jahr...

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Von: T. Pfahl

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