Schlammschlacht

BMW Syndikat Racewars

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Fotos: Marcel Kühler

BMW Syndikat Racewars

An einem Sommertag im Herzen Deutschlands: Es schlängelt sich ein kleines Bächlein das große Areal am Flughafen zu Kindel bei Eisenach in Thüringen entlang. Was zunächst recht idyllisch erscheint, war in Wahrheit ein Bote, der nichts Gutes verheißen ließ. Und so kam es auch: Minuten nach unserer Ankunft am Freitag mittag öffnete der Himmel seine Schleusen und flutete das Gelände und auch etliche Zelte. Aus dem kleinen Rinnsal wurde ein ausgewachsener Bach, der die Asphaltierten Flächen, die Camping-Parzellen und auch die Viertelmeile unter Wasser setzte. Und leider war dieser Platzregen kein einmaliges Intermezzo an diesem Wochenende, an dem tausende Fans ausgelassen die laut Veranstalter größte BMW-Party der Welt feiern wollten.

Dennoch ließen sich viele davon nicht aus der Ruhe bringen oder gar die Stimmung vermiesen. Immerhin hatte das Ganze – zumindest für geistige Tiefflieger – auch einen entscheidenden Vorteil: Wann sonst kann man schon mal derart Materialschonend driften oder gar die Rallyetauglichkeit seines BMW testen? Dementsprechend verboten, weil völlig zugeschlammt sahen einige Bajuwaren dann durch das unsinnige Matsch-Geheize einiger Zeitgenossen auch aus. Selbst liebevoll getunte Modelle mit Perleffektlacken blieben davor nicht verschont.
Der nicht asphaltierte und somit größte Teil des Geländes wurde im Verlauf des Wochenendes immer unbefahrbarer; selbst nicht tiefergelegte Autos hatten Mühe sich einen Weg durch den Matsch zu bahnen – sofern nicht gerade ein ”x” am Heck prangte, was bei BMW bekanntlich das Erkennungsmerkmal für Allradantrieb ist.

Für Frust sorgte bei vielen Besuchern, die ihren Unmut nach der Heimkehr im Forum des BMW Syndikat kundtaten, aber auch das Team vom Mitveranstalter German RaceWars. Vor allem die Einweiser wurden in einigen Threads harsch kritisiert. ”Unfreundlich” war noch die harmloseste Beschreibung der GRW-Crew. Einige Ordner machten sich laut einiger Postings teilweise sogar einen Spass daraus, Fahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit durch extra unwegsame Pfade zu schicken. Einige abgerissene Schürzen waren das Ergebnis dieser unangebrachten Schadenfreude.

Von: Marcel Kühler

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