Wechselwirkung

Foto: MI

Das System des Wechselkennzeichens hat sich in Österreich und der Schweiz bereits seit Jahren bewährt –  hier fahren mehr als acht Prozent aller Pkw mit Wechselnummernschildern – deshalb soll es Anfang 2011 auch in Deutschland eingeführt werden. Dies gab Andreas Scheuer, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, in Berlin bekannt.

Das neue Nummernschild soll für bis zu drei Fahrzeuge nutzbar sein. Diese können zwar nicht gleichzeitig bewegt werden, dafür fallen aber auch nur Kosten für die Kfz-Steuer des Autos mit der höchsten Steuerklasse an. Ziel des Systems ist es eine  höhere Anzahl umweltfreundlicher Autos auf die Straßen zu bekommen. Die Autobranche erhofft sich außerdem eine Ankurbelung des Marktes, da ein Zweitwagen künftig weniger Kosten verursachen würde. Aber auch die Zulassung von Zweitfahrzeugen würde einfacher und unbürokratischer von statten gehen, deshalb befürwortet auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) das Wechselkennzeichen.

Was bedeutet das konkret? Wir könnten schon bald mit dem Kombi zur Arbeit fahren, mit dem Elektroauto zum Einkaufsbummel und mit dem Youngtimer durchs Wochenende cruisen. Die festgelegten Zulassungszeiträume wie bei den Saisonkennzeichen würden der Vergangenheit angehören.

Von: JC

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