So entsteht ein BMW: Zu Besuch im Werk Leipzig

Das 7-Forum.com zu Besuch im BMW Werk Leipzig

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Rund 30.000 Besucher kommen jedes Jahr ins BMW Werk in Leipzig, um mal hinter die Kulissen zu schauen und zu sehen, wie ein BMW entsteht. Forumsmitglied Stefan (alias ”WINGSTUDY87”) organisierte eine Führung, exklusiv für die 7er-Fahrer aus dem 7-Forum.com. Über einen Anmelde-Thread im 7er-Forum meldeten sich 25 Personen für das Treffen an. Die Kosten für die Führung betrugen 120 Euro, und wurden auf die Teilnehmer verteilt.

Florian Blech vom BMW Werk Leipzig begrüßte die 7er-Fahrer im architektonisch attraktiven Zentralgebäude und nach Aushändigung von Besucher-Ausweisen und funkgesteuerten Ohrhörern ging es auf Tour durch die erst vier Jahre alte und damit jüngste Produktionsstätte der BMW Group. Bevor es in den Karosseriebau ging, gab Werksführer Blech im Hauptgebäude des Werkes einen Überblick über die wichtigsten und interessantesten Fakten.

So ist das Werk flächenmäßig doppelt so groß, wie die Leipziger Innenstadt. Außerdem ist das Werk angeblich ”das modernste der Welt”, in welchem heute jeder 10. BMW produziert wird. Aktuell produzieren rund 4.500 Mitarbeiter in zwei Schichten täglich ca. 600 bis 700 Autos der 1er-Reihe (Dreitürer, Cabrio und Coupé) und 3er-Reihe (Limousine), wobei der Anteil der 3er-Reihe bei ca. 15 bis 20% liegt. Mit dem neuen X1, der bereits testweise auch am Besichtigungstag über das Band lief, werden künftig fünf Modelle in Leipzig gefertigt.

Neben den BMW-Mitarbeitern arbeiten auch viele Zulieferbetriebe direkt auf dem Werksgelände. Die wichtigsten Komponenten eines Autos wie Karosserie, Motor und Fahrwerk stellt BMW zwar weiter selbst her, aber viele andere Komponenten wie z. B. Sitze oder Kabelbäume werden von Zulieferern eingekauft. Durch die Vor-Ort-Produktion vieler Zuliefer-Komponenten, entfallen Transportwege und Kosten können eingespart werden. Die Leipziger Produktionsstätte ist damit ein ”Werk der kurzen Wege”.

Kurze Wege ermöglicht auch das Zentralgebäude, das sich im Zentrum des Leipziger BMW Komplexes befindet. Architektonisch beeindruckt es durch viele Rundungen, schlichtem Sichbeton und vor allem durch Transparenz und Offenheit. Das von Architektin Zaha Hadid aus London konzipierte Gebäude macht dem Mitarbeiter im offenen Großraum-Büro genau wie dem Besucher den Automobilbau transparent. Angrenzend an die Produktionshallen des Karosseriebaus, der Lackiererei und der Montage, laufen fertig gestellte Roh-Karosserien über ein Hoch-Förderband sichtbar durch das Zentralgebäude in ein Zwischenlager und zur Lackiererei, und fertig lackierte Karossen von der Lackiererei zur Montage. Steht das Band, so weiß man, dass auch die Produktion steht.

Die Transparenz setzt sich auch insofern fort, als dass es keine hierarchischen Unterteilungen der Büros, Labors und Werkstätten gibt, d. h. auch der Werksleiter sitzt ohne eigenes Separée im Großraumbüro. Das BMW Werk in Leipzig ist also dank seines Zentralgebäudes, wofür Architektin Hadid den deutschen Architekturpreis erhielt, etwas Besonderes und fügt sich in weitere architektonische Highlights der BMW Group, wie z. B. der Konzernzentrale in München, dem ”Vierzylinder”, ein.

Von: Christian Schütt (7-forum.com)

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